1982 Corvette C3 Crossfire 350cui Automatik

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1982 Corvette C3 Crossfire Glastarga, letzte gebaute C3, gepflegtes und sehr originales california car ohne Durchrostungen.
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Beschreibung

1982 Corvette C3 Crossfire Glastarga, letzte gebaute C3, gepflegtes und sehr originales california car ohne Durchrostungen.

Die Karosserie trägt eine gute two tone Lackierung mit originalen und authentischen Gebrauchsspuren.

Die C3 läuft herrvorragend mit sehr guter und problemloser Technik und hat noch nicht sehr viel gelaufen.

Die Innenausstattung befindet sich ebenfalls in einem sehr sauberen und gepflegten Zustand.

Wir übergeben den Wagen mit deutscher Zulassung inklusiv Tüv und H-Gutachten, sowie einer frischen Inspektion mit Checkliste.

 

Ausstattung/Technik:

 

  • Motor 350cui V8 Crossfire Injektion
  • Automatik
  • Doppelauspuff
  • Servo
  • Scheibenbremsen rundum
  • Klima
  • Elektr. Fensterheber
  • Elektr. Sitzverstellung
  • Lenkradverstellung
  • Glas T-Tops
  • Radio
  • Leder
  • inkl. Inspektion
  • inkl. Tüv und H-Zulassung
  • inkl. Fahrzeugpapiere Teil I und II
  • EUR 14.500,- §25 UstG.

 

 

 

History:

 

Anfang der 1950er-Jahre waren europäische Sportwagen in den USA sehr populär, was zur Entwicklung eines nationalen Sportwagens für die neu gebauten Interstate-Highways führte. Während General-Motors-Chefdesigner Harley Earl im September 1951 ein Sportwagenrennen in Watkins Glen im Bundesstaat New York besuchte, kam ihm die Idee zum Bau eines solchen Fahrzeugs. Es war ein Jaguar, der ihn zur Entwicklung der Corvette inspirierte: Der futuristisch gezeichnete Sportwagen Jaguar XK 120 mit Aluminiumkarosserie sorgte auf Anhieb für Furore und begeisterte unter anderem auch Hollywood-Filmstars.

Im Jahre 1952 schlug deshalb Harley Earl vor, einen offenen Zweisitzer mit einer Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff anzubieten. Am 2. Juni 1952 erlaubte der General-Motors-Präsident Harlow Curtice den Bau eines Prototyps; somit war die Entscheidung, einen Sportwagen zu bauen gefallen. Harley Earl stellte deshalb einen Jaguar XK 120 als Inspirationshilfe ins GM-Studio und ließ ein erstes zweisitziges Konzeptfahrzeug bauen. Das Projekt lief unter dem Codenamen „Opel“ – 15 Jahre später sollte die Corvette wiederum die Entwicklung des Opel GT initiieren. Chevrolet-Chefingenieur Ed Cole, zusammen mit Harley Earl geistiger Vater der Corvette, erhält im Juli 1953 kompetente Verstärkung: Zora Arkus-Duntov, ein damals junger, rennsportbegeisterter Ingenieur kam zu General Motors. Auch Duntov wird später als „Vater der Corvette“ bezeichnet, da er nicht nur am Erfolg der C1 entscheidend beteiligt war.

Die erste Corvette C1 hatte einen 3,8-Liter-R6-Motor mit einer Leistung von 114 kW (155 PS). Die Corvette wurde jedoch erst erfolgreich, als der Chef-Techniker 1957 anordnete (der junge Ingenieur hatte erst zwei Jahre zuvor seine Arbeit bei General Motors begonnen), dass die Corvette einen Small-Block-V8-Motor erhalten soll. Dieser sogenannte Small-Block wird bis heute in jede Corvette eingebaut.

Keine der ersten drei Generationen hielt den Ansprüchen der damaligen deutschen Autotester stand. „Schein-Sportwagen“ meinte die Welt am Sonntag in ihrem Test der Corvette C3 vor fast dreißig Jahren, Tester Hans Werner Loose berichtete von „einem Fahrverhalten wie ein Känguru“ auf welliger Fahrbahn und klagte über die schlechte Federung.

Erst seit der Corvette C4 ZR-1 und spätestens seit der C5 wird die Corvette auch in Europa als ernstzunehmender Sportwagen angesehen. In der Tat gewann die Corvette in dieser Hinsicht erst mit der fünften Generation deutlich an Boden. Seit deren Erscheinen im Jahr 1997 wurden Erfolge gegen die europäischen Konkurrenten auf der Rennstrecke erzielt: Fünf Siege in der Gruppe GT1 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans und der Gewinn der Gruppe GT3 stehen für die Corvette zu Buche.

Diese Erfolge im Rennsport trugen ebenfalls zum Erfolg und Beliebtheit bei. Die Corvette gilt aber seit der ersten C1 bis heute zur aktuellen C7 als ein Sportwagen mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dave Hill, Chef-Ingenieur der Corvette C5 und C6, hatte dazu ein berühmtes Zitat bezüglich der Corvette:

Wir wollen keine Sammlerstücke bauen, wie es andere große Marken tun, wir wollen Sportwagen bauen, die sich jeder arbeitende Amerikaner leisten kann.

Dave Hill, 25. Mai 2005

Die Corvette hat eine umfangreiche Serienausstattung und viele technische Neuheiten. Seit der Corvette C5 ist beispielsweise auch das Head-Up-Display (HUD) ein bekanntes Feature. Mit diesem lassen sich verschiedene Parameter wie beispielsweise Geschwindigkeit, Drehzahl und Tankanzeige auf die Windschutzscheibe projizieren. Erwähnenswert sind auch die speziellen Reifen mit Notlaufeigenschaften, die ebenfalls seit der C5 zur Grundausstattung gehören. Mit diesen Reifen kann man trotz einer Reifenpanne mit einer verminderten Geschwindigkeit bis zu 300 km weit fahren. Somit wird kein Reserverad mehr benötigt. Außer in einigen Sondereditionen sind diese Extras seitdem bei jeder Corvette serienmäßig.

Merkmale, die bei den Corvette-Baureihen ständig wiederkehren, sind unter anderem das abnehmbare Targadach beim Coupé, die Kunststoffkarosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff, der V8-Motor mit großem Hubraum, Fahrwerk mit Quer-Blattfedern und runde Heckleuchten. Bis zum aktuellen Modell galten auch Klappscheinwerfer als typisches Merkmal, diese wurden jedoch durch offene Scheinwerfer mit aggressivem Look ersetzt. GM orientiert sich bei der Corvette nun mehr an europäischem Autodesign, Ähnlichkeit im Detail erinnert an aktuelle Modelle von Ferrari.

Da in Europa seit 2005 Fahrzeuge der koreanischen Marke Daewoo als Chevrolet verkauft werden, läuft sie seit Einführung der sechsten Modellgeneration nur noch unter dem Markennamen Corvette, um sich von diesen Chevrolet-Fahrzeugen abzusetzen. In Europa wurde die Corvette vom europäischen Generalimporteur Kroymans vertrieben. Kroymans musste am 23. März 2009 Insolvenz anmelden.

Seit 1994 besteht unweit der Produktionsstätte Bowling Green Assembly Plant im US-Bundesstaat Kentucky das National Corvette Museum; dieses unterstützt auch die Corvette Hall of Fame, die seit 1998 alljährlich durchschnittlich drei Personen aufnimmt, die im Laufe ihres Lebens der Corvette, sei es als Motorsportler, Konstrukteur oder Manager, eng verbunden waren.

Die dritte Generation wurde von September 1967 bis Oktober 1982 gebaut. Sie hatte von 1969 bis 1976 den Schriftzug „Stingray“ (nun ohne Leerzeichen) auf dem Kotflügel. Die Abmessungen waren gegenüber dem Vorgänger stark gewachsen. Äußerlich erinnerte sie an das „Mako-Shark“ Show-Car, ein Konzeptfahrzeug, das im Jahre 1965 vorgestellt worden war. Der sogenannte „Big-Block“-Motor wurde auf 7,4 Liter aufgebohrt und hat damit den größten Hubraum der Corvette-Geschichte. Wegen drastisch verschärfter Sicherheitsvorschriften musste die Produktion des Cabrios jedoch 1975 eingestellt werden.

Die C3 wurde wegen ihrer markanten Karosserie berühmt und gilt heute noch als Kultobjekt unter Corvette-Fans. Sie ist mit 15 Jahren Produktionszeit die am längsten gebaute Corvette-Generation.